IBEROSTAR Albufera Park

Im Normalfall dauert die Fahrt vom Flughafen Palma bis zum Playa del Muro ca. 30 Minuten – Dank einer Komplettsperrung der Autobahn aufgrund eines umgestürzten Strommastens benötigte der Taxifahrer sein ganzes Repertoire an Schleichwegen und Dank Lucia, die am Schluss nicht mehr zu halten war und durch das Auto tobte, seine kompletten Nerven um uns in gut zwei Stunden zum Hotel zu bringen. Gut, dass wir einen Pauschalpreis für den Transfer gezahlt hatten ☺️

20170619yan005_orig20170619yan007_origEigentlich hatten wir im IBEROSTAR Albufera Playa gebucht, beim Einchecken bekamen wir jedoch als Upgrade ein Familien-Appartement im direkt daneben liegenden IBEROSTAR Albufera Park. Hintergrund ist wohl, dass beide IBEROSTAR Hotels gemeinsam geführt werden, das Playa aber eher für Paare gedacht ist, das Park für Familien mit Kindern – doch kann man sowohl die Restaurants, Pools und Angebote des einen wie des anderen nutzen.

20170619yan012_origObwohl das Doppel-Hotel mit geschätzt ca. 450 Zimmern eigentlich eine echte Bettenburg ist, wirkt die Anlage durch die grünen Innenhöfe und die Parks mit den swimming-Pools sehr großzugig und luftig. Unser Familien-Zimmer mit Balkon auf den Park und kleiner Küche war dann auch ideal mit Baby – und auch für uns als Halbpension-Gäste! Drei Geh-Minuten vom Hotel gsb es einen kleinen Supermarkt der alles hatte eas (Deutsche) Hotelgäste so gebrauchen könnten. „Deutsche“ deshalb, weil es hautsächlich Produkte aus Deutschland gab – z.B. Frankurzer Würstchen in mindestens vier Variationen😜 Letztere gab’s bei uns dann häufiger zu Mittag oder aber auch Sandwiches mit Käse und Sorano-Schinken. Gut, dasd wir die kleine Küche mit Herd und Kühlschrank hatten!  Der Supermarkt führt im übrigen wirklich nur auf Hotel-Touristen zugeschnittene Artikel zu Apothekenpreisen – wer sich ernsthaft selbst versorgen will sollte besser in 20170625mp003_origeinen Markt gehen in dem auch Einheimische einkaufen. Der nächste ist ca. 2 Kilometer entfernt, alletdings ein gutes Stück am Strand entlang, was uns mit Kinderwagen zu anstrengend war.

20170624mp003_origDas Frühstück- und Abend-Buffet war dafür, dass es für eine sehr große Personenanzahl genügen musste ordentlich bis gut, nur die extra zu zahlenden Getränke waren preislich an der Schmerzgrenze – vermutlich versucht man die Kundschaft darüber zur All-Inclusive Buchung zu erziehen. Immerhin gab es an den Restaurant Eingängen meist einen netten Aperitiv gratis. Für Lucia und ihre Altersgenossen standen Kinderstühle bereit und unser Töchterchen hat es genossen ein wenig mit zu essen auch wenn leider noch deutlich mehr von Brot und Obst unter dem Stuhl als im Bauch landete.

20170624mp023_origDie Pool-Landschaft ist vor allem für Kinder toll, für die es auch einen „Mini-Club‘ gibt den sie besuchen können wenn sie wollen. Lucia war noch zu klein (einen Baby-Club hätte es zwar auch gegeben aber das war uns dann doch zu doof), doch ich glaube für Kinder ab ca. 3 Jahre ist es hier ein echtes Paradies. Für Erwachsene… ich denke es ist Geschmacksache: wenn man es mag in dreier-Reihen Liege an Liege um den Pool herum zu liegen ist es hier denke ich ziemlich optimal gelöst – sogar Getränke bekommt man auf Wunsch an den Platz gebracht. Wir fanden es ab und zu für ein paar Stunden in Ordnung, waren aber sonst viel lieber am Strand.

20170621mp015_orig20170624mp108_origAm ersten Abend sind wir nach dem Lucia um ca. 20:30 Uhr eingeschlafen ist noch brav auf dem Zimmer geblieben. Doch dank des sehr stabilen und schnellen WLAN in der ganzen Anlage sowie der hervorragenden LTE-Abdeckung sogar am Strand, und wir dann auf eine Idee gekommen: Auf den iPhones wurde die App Babyphone 3G installiert, ein Handy blieb als Babystation bei Lucia  , das andere haben wir mit auf unsere abendlichen Erkundungstouren genommen. Das tolle ist, dass sich die App auch auf der Apple Watch installieren lässt und so hat man im Ernstfall am vibrieren der Uhr sofort gemerkt, dass die Kleine wach ist. Allerdings kam dies auch nur ein einziges Mal vor, sonst hat sie zuverlässig geschlafen. Wir waren auch nie weiter als ein paar Minuten weg – ein weitere Vorteil einer solchen Hotelanlage: es gibt alles in nächster Nähe – Bar, Live-Musik und Strand.

Was allerdings Abends sehr ärgerlich war: es gab viele, sehr aggressive kleine Stechmücken die einem vor allem einen romantischen Tagesausklang am Strand komplett verleidet haben.